Dorit Müller, Dr. phil., studierte Bauwesen in Rostov/Don (Russland) sowie Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier promovierte sie mit einer Arbeit über Autofahrten in Literatur und Film. Von 2002 bis 2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin tätig. Sie bearbeitete Forschungsprojekte zur Geschichte der Literaturwissenschaften sowie zur Wissenspopularisierung im nichtfiktionalen Film. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit raumtheoretischen und wissenshistorischen Fragestellungen – zunächst am Graduiertenkolleg „Topologie der Technik” an der TU Darmstadt, zuletzt am Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum der Universität Trier. Von 2013-2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Bauformen der Imagination”. Ihr Forschungsprojekt untersuchte Bauformen des Wissens in literarischen und visuellen Darstellungen der Polarreise seit der Frühaufklärung. 2017 habilitierte sie sich im Fach Deutsche Philologie an der FU Berlin.

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